Mietpreisbremse/Bestellerprinzip: Experten üben Kritik in öffentlicher Anhörung

Vergangene Woche war IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling als Sachverständiger zur Anhörung des Rechtsauschuss des Bundestags eingeladen. Als Experte zum Thema „Bestellerprinzip“ ging er in seinem Eingangsstatement auf zwei Fallbeispiele aus der Stellungnahme des Bundesrates ein, in denen der Wohnungsvermittler vom Mietinteressenten kein Entgelt fordern darf. Er appellierte an die Bundesregierung, den Gesetzentwurf an die Praxis anzupassen.

Auch zur geplanten Mietpreisbremse hagelte es Kritik. Zwar stimmten die geladenen Experten dem Ziel des Gesetzentwurfs zu, doch bekämpfe der Entwurf nicht die Ursache des Wohnungsmangels und der hohen Mieten. Besonders kritisiert wurde die ortsübliche Vergleichsmiete als Referenzpunkt.

 

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